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Weinlese 2017 bei Galmés i Ferrer

Es pujol de Maria.

September auf Mallorca, man denkt "Hey da scheint doch immer die Sonne", nicht so ganz. Auch die Mallorkiner kennen Wetterprobleme. Sicher anders als bei uns, aber ein Problem ist es. Der Wein darf nicht nass sein, wenn man Ihn erntet und wenn es vor der Lese zuviel geregnet hat, sinkt der Zucker bzw. der Alkoholgehalt des Weins. Und damit die Qualität.

Als wir bei Mateos auf der Insel waren, war es bis auf den letzten Abend unklar, ob und wann gelesen wurde. Eigentlich war es erst sicher, als alles in der Presse war. Wir hatten aber nur vier Tage auf Mallorca, um mit dabei zu sein beim Anfang des "Es pujol de Maria 2017".
Und das Wetter war schlecht, launisch, mit Regen hier und da und dort.

Und dann wurde es doch noch etwas. Morgens um 7Uhr zogen wir los, gewappnet mit Kameratechnik und rustikalem Outfit.

Wir wollten ja dabei sein und festhalten, was passiert.
Und hatten keine Ahnung.

Mateo führte uns zu dem ca. ein Hektar grossen Wingert und erklärte uns was und wie die Reben geschnitten werden sollten. Keine Blätter im Korb! Und die trockenen Beeren auch! Nein, die ganz trockenen nicht, verpilzte auch nicht!

Etc. Uff!! Und wo waren eigentlich die anderen Leser? Ausser uns waren nur Mateo und sein Vorarbeiter im Wingert.

Und für den Nachmittag war Regen vorausgesagt worden.

Der Boden war nass und schwer am Schuh, die Reben hingen tief und kaum war die Sonne dann über dem Horizont, wurde auch richtig heiss.

Und dann kamen sie, die anderen Helfer. Erfahrene Schnitter, die den Eimer und dann den Korb schnell füllten. Schon ging es mit dem ersten Laster auf die Waage und zur Presse in Arnaud´s  Winzerei.

Dort konnte ich den ersten frischen Most aus 2017 probieren.

Wahnsinn, was für ein Geschmack !!

Um zwei Uhr Nachmittags war dann auch tatsächlich der ganze Wingert abgeerntet, der Wein war gerettet und alle Helfer und Macher und Eigentümer saßen an einem grossen, langen Tisch.

Es gab mallorkinische Suppe aus einem Topf für alle. Pimentes und Melone. Brot, Wasser und Wein.

Es war das Beste was wir seit langem erlebt haben. Salut.

Aktuelle Angebote


Unsere Einkäufe auf Mallorca.

Tianna Negre und Galmes i Ferrer
Durch den Besuch der Weinmesse in Pollenca sind wir auf die Bodega Tianna Negre, in Binisalem am Fusse der Sierra Tramuntana, gestossen und haben die ersten Kisten gekauft. "Ses Nines" ist eine Weinlinie, die einheimische Rebsorten mit bekannten verbindet, ausgebaut auf französischer Eichenfässern.
Wir haben uns dann auch noch für den "Calnegre" entschieden, der aus der Zusammenarbeit mit einem befreundeten Weingut entstand und die Geschmackslinie nach oben abrundet.
Danach sind wir auf Galmes i Ferrer gestossen, einen ganz kleinen Winzerbetrieb in Petra. Klein, aber sehr lecker. Wir hoffen noch darauf, dass die versprochene Lieferung funktionieren wird, denn vor Ort hatte man nur einen Weisswein für uns, der Rosado war noch nicht etikettiert und der Rote noch im Fass. Ganz entspannt.  
Bueno.

ErzeugerWeine

Im Gespräch mit einer Weinkennerin wurde uns ans Herz gelegt, doch auf unserer Seite darauf hinzuweisen, dass wir schliesslich „Winzerweine“ anbieten.

Ja, das tun wir. Fast ausschliesslich.
Uns war das so selbstverständlich, das wir erst darauf gestoßen werden mussten.
Aber es ist so, alle unsere Weine stammen aus den Händen ihrer Macher. Erzeuger.

Nur die Cantina Giogantinu/Sizilien ist eine gewisse Ausnahme. Hier liefern 260 Winzer Reben aus der Region Gallura.

Und der Kellermeister bestimmt die Richtung.

Unsere Wein-Erzeuger sind:
Meridiana Estate/Malta, Ta Mena Estate/ Gozo, Cantina Sedilesu/ Sardinien, Antichi Vinai/Sizilien, Tenuta Maltes Gales/Sizilien, Azzolino/Sizilien, Cassara/Sizilien,  Fiomicoli/Korsika, Clos Culombu/Korsika, Pravatone/Korsika

Liebesgrüsse vom Strand

InselWelten

Die Welt der Inseln

 

Wer häufiger auf Inseln zu Besuch ist, wird mir zustimmen, das es sich um Lebensräume besonderer Art handelt.

Natürlich fliesst Wasser noch von Oben nach Unten, aber das Wasser schmeckt anders. Der Wind weht nicht nur stärker, er ist auch salziger als der Wind an „Land“. Und die Arbeit ist schwerer, und trotzdem machen die Insulaner sie „gerner“ Denn es ist Ihre Insel. Schliesslich sind Insulaner eine Familie. Das unterscheidet sie von den Anderen. Nur Insulaner können das verstehen.

Und dann das Meer.

Das trennende Element, das die Insel erst zu dem macht was sie ist, schafft auch das besondere Klima das die Insel ausmacht. Das Salz in der Luft und die stärkere Sonneneinstrahlung sind Komponenten die zum inseleigenen Geschmack führen. Und der kommt dann auf dem Seeweg zu Ihnen. Und auch das, macht Insel Produkte zu etwas besonderem. 

Probieren Sie doch mal ob Sie Insel schmecken können. 

 

 

Geniessen im Sonnenland

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